Categories: Allgemein

by Julia Demming

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An den roten Westen und Umhängetaschen kann man sie auf dem Schulhof schnell erkennen – die Pausenhelfer aus den Reihen der Viertklässler. In einer neunwöchigen Pausenhelfer-AG lernten sie beim Schulsozialarbeiter Sebastian Wilde in Theorie und Praxis so ziemlich alles, was in einem Erste-Hilfe-Kurs auf dem Programm steht: Vom Desinfizieren, Versorgen mit Pflastern oder Mullbinden über Kopfverbände bis hin zur Stabilen Seitenlage kennen sich die Pausenhelfer nun nach abgelegter „Prüfung“ mit so einigen Verletzungen aus. Im Schulalltag in den großen Pausen besteht ihre Aufgabe nun hauptsächlich darin, Kinder mit Kühlakkus zu versorgen, zu begleiten und zu trösten: Der stets in der Notfalltasche mitgeführte Trost-Teddybär kommt oft zum Einsatz, während Mullbinden und Desinfektionsspray noch nicht gesichtet wurden – wissen die Pausenhelfer doch, dass es bei ernsthaften Verletzungen doch immer auch die Pausenaufsichten aus der Lehrerschaft gibt, die sie schnell informieren und zur Hilfe holen. Diese wiederum sind froh über die Entlastung und staunen, wie behutsam und verantwortungsvoll die neuen Pausenhelfer den Kindern helfen – ein großer Gewinn für die ganze Schule!